Schützen Halle

 

Verwaltung

Ehrenkodex der Trainer

 

Die Trainer haben einen großen Einfluss in der Gesellschaft auf die Personen im Verein, dies trifft insbesondere auf die Jugend zu. Dieser Einfluss geht einher mit einer großen Verantwortung. Daher hat der Hauptausschuss des Deutschen Sportbundes am 13. Dezember 1997 in Frankfurt/Main den Ehrenkodex für Trainer entwickelt und beschlossen. Alle Trainer sind an diesen Ehrenkodex gebunden und sollen damit aktiv Mitwirken und Einfluss darauf nehmen, dass die Würde des Menschen in Training und Wettkampf immer Vorrang haben.

 

1. Verpflichtung

Trainerinnen und Trainer respektieren die Würde der Sportlerinnen und Sportler die unabhängig von

 

 

 

2. Verpflichtung

Trainerinnen und Trainer bemühen sich, die Anforderungen des Sports in Training und Wettkampf mit den Belastungen des sozialen Umfeldes, insbesondere von Familie, Schule, Ausbildung und Beruf, in Einklang zu bringen.

 

3. Verpflichtung

Trainerinnen und Trainer bemühen sich um ein pädagogisch verantwortliches Handeln:

 

·      Sie geben an die zu betreuenden Sportlerinnen und Sportler alle wichtigen Informationen zur Entwicklung und Optimierung ihrer Leistung weiter.

·      Sie beziehen die Sportlerinnen und Sportler in Entscheidungen ein, die diese persönlich betreffen.

·      Sie berücksichtigen bei Minderjährigen immer auch die Interessen der Erziehungsberechtigten

·      Sie fördern die Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Sportlerinnen und Sportler

·      Sie bemühen sich bei Konflikten um offene, gerechte und humane Lösungen.

·      Sie wenden keine Gewalt gegenüber den ihnen anvertrauten Athletinnen an, insbesondere keine sexuelle Gewalt.

·      Sie erziehen zur Eigenverantwortlichkeit und zur Selbstständigkeit der Sportlerinnen und Sportler, auch im Hinblick auf deren späteres Leben.

 

 

4. Verpflichtung

Trainerinnen und Trainer erziehen ihre Sportlerinnen und Sportler darüber hinaus:

 

·       Zu sozialem Verhalten in der Trainingsgemeinschaft,

·      Zu fairem Verhalten innerhalb und außerhalb des Wettkampfes und zum nötigen Respekt gegenüber allen anderen in das Leistungssportgeschehen eingebundenen Personen und Tieren,

·       Zum verantwortlichen Umgang mit der Natur und der Mitwelt.

 

5. Verpflichtung

Das Interesse der Athletinnen und Athleten, ihrer Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihr Glück stehen über den Interessen und den Erfolgszielen der Trainerinnen und Trainer sowie der Sportorganisationen. Alle Trainingsmaßnahmen sollen dem Alter, der Erfahrung sowie dem aktuellen physischen und psychischem Zustand der Sportlerinnen und Sportler entsprechen.

 

6. Verpflichtung

Trainerinnen und Trainer verpflichten sich, den Gebrauch verbotener Mittel (Doping) zu unterbinden und Suchtgefahren (Drogen-, Nikotin- und Alkoholmissbrauch) vorzubeugen. Sie werden durch gezielte Aufklärung und Wahrnehmung ihrer Vorbildfunktion negativen Auswüchsen entgegenwirken.

 


 
 
 

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